Andreas Stoch in Freiburg

Veröffentlicht am 29.01.2026 in Pressemitteilungen

 SPD-Spitzenkandidat diskutiert über Bildung, sichere Arbeitsplätze und die Zukunft des Landes

Freiburg, 27. Januar – Auf seiner landesweiten „Tour für dich“ machte der SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch am Dienstag Station in Freiburg. Im Friedrichsbau stellte sich Stoch gemeinsam mit den örtlichen Landtagskandidaten Viviane Sigg und Walter Krögner den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Im Zentrum des Dialogformats standen die Themen Bildungsgerechtigkeit, bezahlbarer Wohnraum und die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region.

Mit Blick auf die Landtagswahl am 8. März 2026 skizzierte Stoch die Dringlichkeit eines politischen Kurswechsels. Baden-Württemberg habe unter der grün-schwarzen Landesregierung an wirtschaftlicher Dynamik verloren und kämpfe mit wachsenden Problemen in der Infrastruktur und Daseinsvorsorge. „Politik darf sich nicht in abstrakten Debatten verlieren, sie muss spürbar im Geldbeutel der Menschen ankommen“, betonte Stoch vor den rund 120 Anwesenden.

Die Veranstaltung setzte den Fokus auf den direkten Austausch im sogenannten Townhall-Format. Dabei kamen konkrete Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Freiburg und der Region zur Sprache – von den geplanten Kürzungen bei der Schulsozialarbeit bis hin zu steigenden Mieten.

Stoch nutzte die Fragen, um Kernpunkte des SPD-Wahlprogramms zu verdeutlichen. So fordert die SPD eine gesetzliche Unterrichtsgarantie, um den massiven Unterrichtsausfall an den Schulen zu bekämpfen. Beim Thema Wohnen kündigte der Spitzenkandidat die Gründung einer neuen, landeseigenen Wohnbaugesellschaft an, um das Angebot an bezahlbaren Mietwohnungen dauerhaft zu erhöhen. „Wohnen ist ein Grundrecht und darf kein Luxus sein“, so Stoch.

Lokale Themen im Blick

Die örtlichen Landtagskandidaten unterstrichen die Bedeutung der Landespolitik für die Kommunen. „Wenn in Stuttgart Investitionen in den Wohnungsbau oder die Breisgau-S-Bahn verschlafen werden, spüren wir das hier direkt“, erklärte Walter Krögner. „Die Kommunen brauchen an vielen Stellen deutlich mehr Unterstützung durch das Land, auch finanziell. Die Schulsozialarbeit zeigt besonders deutlich, wo das Land stärker in die Verantwortung gehen muss, weil sie hilft, Herausforderungen frühzeitig aufzufangen und Bildungschancen zu sichern“, ergänzte Viviane Sigg.

Die Veranstaltung in Freiburg war eine von knapp 30 Stationen auf der Tour des Spitzenkandidaten durch Baden-Württemberg. Ziel der Reihe ist es laut SPD, gezielt zuzuhören, wo der Schuh drückt, und Antworten auf die drängenden Fragen der Transformation von Wirtschaft und Arbeit zu geben.