Aktuelles
Am 30. April endet mein Mandat als Abgeordnete des Landtags von Baden-Württemberg. Damit gehen für mich 15 intensive und abwechslungsreiche Jahre im Parlament zu Ende.
Ich danke allen Wählerinnen und Wählern herzlich für das Vertrauen, das mir in dieser langen Zeit entgegengebracht wurde. Es war mir eine große Ehre, Freiburg und die Region so viele Jahre im Landtag vertreten zu dürfen.
Künftig bin ich nicht mehr über die E-Mail-Adresse des Landtags erreichbar. In privaten Angelegenheiten könnt ihr mir eine Mail an Gabi.Rolland@t-online.de senden.
Mit Dankbarkeit für das Vertrauen, die Unterstützung und die vielen gemeinsamen Projekte, Debatten und Erfahrungen möchte ich euch herzlich einladen zu meiner Abschiedsfeier am
Mittwoch, 29. April 2026 um 18:00 Uhr
im "Das Quartier", Egonstraße 48, 79106 Freiburg.
Den Auftakt macht Dr. Johannes Fechner MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer und Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion, mit einem fachlichen Impuls zum Thema "Wohnen ist Menschenrecht". Nach einer Diskussionsrunde möchte ich im Anschluss ab 19.00 Uhr in lockerer Atmosphäre bei Fingerfood und Getränken mit Dir ins Gespräch kommen, gemeinsam zurückschauen und einen Blick nach vorne werfen.
von
Matthias Miersch, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Andreas Stoch, Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
Kai Burmeister, Vorsitzender DGB Bezirk Baden-Württemberg
Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall in Baden-Württemberg
Catharina Clay, IG-BCE-Landesbezirksleiterin Baden-Württemberg
Die fast wöchentlichen neuen Ankündigungen von Stellenabbau unter anderem in der Automobil- und Zuliefererbranche beunruhigen uns sehr. Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze, der Industriestandort Baden-Württemberg steht unter Druck.
Gerade in einer solch schwierigen Phase müssen wir als Gesellschaft und Politik gemeinsam mit den Betrieben Verantwortung übernehmen. Die Transformation darf nicht zu einem sozialen Kahlschlag in Baden-Württemberg führen. Wir brauchen jetzt Investitionen in Zukunftstechnologien, Forschung und Innovation. Die Bundesregierung wird mit Investitionen in Milliardenhöhe und dem Sondervermögen einen deutlichen Beitrag leisten, den Wirtschaftsstandort zu stärken. Gerade Baden-Württemberg mit seiner starken Industrieorientierung wird davon profitieren, wenn auch die Landesregierung ihrer Verantwortung gerecht wird und nicht nur Mittel aus Berlin weitergibt, sondern selbst zu einer aktiven Industrie- und Strukturpolitik bereit ist.
Auch die Unternehmen müssen ihren Teil leisten und ihre Standorte und Arbeitsplätze aktiv sichern. Viele Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben erleben seit Jahren denselben Reflex: Kaum tun sich Ergebnislücken auf, sollen die Beschäftigten die Zeche zahlen. Dieses Muster darf sich nicht fortsetzen. Es muss endlich der Wille entstehen, gemeinsam mit Beschäftigten, Betriebsräten und Gewerkschaften tragfähige Zukunftslösungen zu entwickeln. Für uns ist klar: Es darf jetzt nicht um eine alleinige Renditeorientierung gehen. Baden-Württemberg braucht sichere Arbeitsplätze, starke Tarifbindung und einen klaren politischen Rahmen, der Standorte stabilisiert. Kurzsichtiger Stellenabbau ist keine Antwort auf die Transformation.
Unser gemeinsames Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern, die Transformation erfolgreich zu gestalten und Baden-Württemberg als starken Industriestandort in Europa zu erhalten.
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Hier gehts zur vollständigen Stellenausschreibung.
Die SPD Baden-Württemberg hat auf ihrer Landesvertreter*
Als Spitzenkandidat zieht Andreas Stoch für die SPD ins Rennen. Nach einer überzeugenden Rede wurde der Fraktions- und Landesvorsitzende ebenfalls mit einer breiten Mehrheit gewählt.
„Ich freue mich sehr über dieses starke Ergebnis. Es gibt uns Rückenwind für den Wahlkampf und zeigt, wie sehr unsere Arbeit vor Ort auch auf Landesebene geschätzt wird“, sagte Sigg nach ihrer Wahl.
„Ich will, dass der Bildungserfolg eines Kindes nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt – sondern von Talent, Mut und Möglichkeiten. Gerechtigkeit darf kein Zufall sein“, betonte Sigg. Als Schulreferentin und langjährige Lehrerin bringt sie fundierte Erfahrung im Bildungsbereich mit und will diese zur politischen Priorität machen. Bildung, so Sigg, müsse endlich als Schlüssel zu echter Chancengleichheit verstanden und entsprechend gefördert werden.
Auch in der Wohnraumpolitik fordert sie mehr Einsatz vom Land: „Wohnen ist ein Menschenrecht. Wir brauchen mehr sozialen Wohnungsbau und konsequentes Vorgehen gegen Leerstand. Da ist auch das Land in der Pflicht, die Kommunen besser zu unterstützen“
Die Versammlung wurde von der bisherigen Landtagsabgeordneten Gabi Rolland geleitet, die nach 14 Jahren im Landtag nicht erneut kandidiert.
Zum Ersatzkandidaten wurde Oswald Prucker aus Merdingen gewählt. Der erfahrene Kreisrat, bekannt für sein Engagement in Digitalisierungs- und Verkehrsthemen, komplettiert das Team für den Wahlkampf 2026. Mit großer Geschlossenheit und spürbarem Rückenwind geht die SPD im Wahlkreis Freiburg II nun in die Vorbereitung auf die Landtagswahl am 8. März 2026.