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Die Freiburger SPD-Landtagsabgeordnete Viviane Sigg wurde auf dem Landesparteitag in Ulm mit 85,9 Prozent zur stellvertretenden Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg gewählt. Die Südbadenerin erzielte damit das beste Ergebnis aller stellvertretenden Vorsitzenden.
In ihrer Bewerbungsrede richtete Sigg den Blick klar nach vorn: „Die Zukunft gewinnt man nicht, indem man dauerhaft in der Vergangenheit lebt. Die Zukunft gewinnt man, indem man sie gestaltet.“
Als stellvertretende Landesvorsitzende will sie insbesondere Menschen zusammenbringen und den Zusammenhalt in Partei und Gesellschaft stärken. „Erfolg entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass unsere SPD mutig bleibt, den Menschen zuhört und mit Zuversicht und Selbstbewusstsein für ihre Überzeugungen kämpft“, betonte Sigg.
Mit ihrer Wahl ergänzt Sigg das neue Führungsteam der Landes-SPD um die neu gewählte Doppelspitze Isabel Cademartori und Robin Mesarosch.
Ebenfalls in den Landesvorstand gewählt wurde die Freiburgerin Corinna Friedrich als Beisitzerin. „Ich freue mich sehr, dass mit Corinna Friedrich eine weitere starke Stimme aus Freiburg im Landesvorstand vertreten ist. Gemeinsam werden wir die Interessen unserer Region mit Nachdruck einbringen“, erklärte Sigg.
Am 30. April endet mein Mandat als Abgeordnete des Landtags von Baden-Württemberg. Damit gehen für mich 15 intensive und abwechslungsreiche Jahre im Parlament zu Ende.
Ich danke allen Wählerinnen und Wählern herzlich für das Vertrauen, das mir in dieser langen Zeit entgegengebracht wurde. Es war mir eine große Ehre, Freiburg und die Region so viele Jahre im Landtag vertreten zu dürfen.
Künftig bin ich nicht mehr über die E-Mail-Adresse des Landtags erreichbar. In privaten Angelegenheiten könnt ihr mir eine Mail an Gabi.Rolland@t-online.de senden.
Mit Dankbarkeit für das Vertrauen, die Unterstützung und die vielen gemeinsamen Projekte, Debatten und Erfahrungen möchte ich euch herzlich einladen zu meiner Abschiedsfeier am
Mittwoch, 29. April 2026 um 18:00 Uhr
im "Das Quartier", Egonstraße 48, 79106 Freiburg.
Den Auftakt macht Dr. Johannes Fechner MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer und Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion, mit einem fachlichen Impuls zum Thema "Wohnen ist Menschenrecht". Nach einer Diskussionsrunde möchte ich im Anschluss ab 19.00 Uhr in lockerer Atmosphäre bei Fingerfood und Getränken mit Dir ins Gespräch kommen, gemeinsam zurückschauen und einen Blick nach vorne werfen.
von
Matthias Miersch, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Andreas Stoch, Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
Kai Burmeister, Vorsitzender DGB Bezirk Baden-Württemberg
Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall in Baden-Württemberg
Catharina Clay, IG-BCE-Landesbezirksleiterin Baden-Württemberg
Die fast wöchentlichen neuen Ankündigungen von Stellenabbau unter anderem in der Automobil- und Zuliefererbranche beunruhigen uns sehr. Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze, der Industriestandort Baden-Württemberg steht unter Druck.
Gerade in einer solch schwierigen Phase müssen wir als Gesellschaft und Politik gemeinsam mit den Betrieben Verantwortung übernehmen. Die Transformation darf nicht zu einem sozialen Kahlschlag in Baden-Württemberg führen. Wir brauchen jetzt Investitionen in Zukunftstechnologien, Forschung und Innovation. Die Bundesregierung wird mit Investitionen in Milliardenhöhe und dem Sondervermögen einen deutlichen Beitrag leisten, den Wirtschaftsstandort zu stärken. Gerade Baden-Württemberg mit seiner starken Industrieorientierung wird davon profitieren, wenn auch die Landesregierung ihrer Verantwortung gerecht wird und nicht nur Mittel aus Berlin weitergibt, sondern selbst zu einer aktiven Industrie- und Strukturpolitik bereit ist.
Auch die Unternehmen müssen ihren Teil leisten und ihre Standorte und Arbeitsplätze aktiv sichern. Viele Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben erleben seit Jahren denselben Reflex: Kaum tun sich Ergebnislücken auf, sollen die Beschäftigten die Zeche zahlen. Dieses Muster darf sich nicht fortsetzen. Es muss endlich der Wille entstehen, gemeinsam mit Beschäftigten, Betriebsräten und Gewerkschaften tragfähige Zukunftslösungen zu entwickeln. Für uns ist klar: Es darf jetzt nicht um eine alleinige Renditeorientierung gehen. Baden-Württemberg braucht sichere Arbeitsplätze, starke Tarifbindung und einen klaren politischen Rahmen, der Standorte stabilisiert. Kurzsichtiger Stellenabbau ist keine Antwort auf die Transformation.
Unser gemeinsames Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern, die Transformation erfolgreich zu gestalten und Baden-Württemberg als starken Industriestandort in Europa zu erhalten.
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Hier gehts zur vollständigen Stellenausschreibung.
Die SPD Baden-Württemberg hat auf ihrer Landesvertreter*
Als Spitzenkandidat zieht Andreas Stoch für die SPD ins Rennen. Nach einer überzeugenden Rede wurde der Fraktions- und Landesvorsitzende ebenfalls mit einer breiten Mehrheit gewählt.
„Ich freue mich sehr über dieses starke Ergebnis. Es gibt uns Rückenwind für den Wahlkampf und zeigt, wie sehr unsere Arbeit vor Ort auch auf Landesebene geschätzt wird“, sagte Sigg nach ihrer Wahl.